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Freitag, 25. März 2016

[Mitternachtsbäckerei]: Brötchensonne

Bei mir sammeln sich manchmal Zutaten an, die man schwer aufgebraucht bekommt. Weil es sie nur in großen Verpackungsgrößen zu kaufen gibt, man aber immer nur sehr wenig davon braucht. Auf Salate oder auch aufs Müsli kommen bei mir gerne verschiedene Körner: Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, und so weiter. Als ich neulich abend wieder einmal Lust auf Backen bekommen habe, hab ich die Gegelenheit genutzt und mit etwas gesucht, bei dem ich diese Körnervorräte aufbrauchen kann: Eine Brötchensonne.

Brötchensonne backe


Das zugrundeliegende Rezept ist übrigens dieses hier. Ich habe nur die Hälfte gemacht. Und noch ein Tipp fürs Bestreuen mit den verschiedenen Körnern (bei mir waren es Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Haferflocken und einfaches Mehl): Anstatt die Brötchen erst zusammen zu setzen und hinterher einzupinseln und zu bestreuen, kann man auch jedes einzelne Brötchen in die Milch-Ei-Mischung tauchen und danach in die jeweiligen Körner tunken. Das geht am besten in mehreren kleinen Schüsselchen. Dann setzt man die Brötchen zu einer Sonne zusammen. So sind alle Brötchen gleichmäßig bestreut und es ist meiner Meinung nach viel einfacher.

Brötchensonne backen

Am besten schmeckt sowas ja frisch aus dem Backofen mit ein bisschen Butter. Hmmmmm :)

Brötchensonne backen



Sonntag, 21. Februar 2016

[Mitternachtsbäckerei]: Zweierlei Muffins

Muffins backen Schokolade Beeren

Neulich habe ich mal wieder gebacken. Und mal wieder, wie es irgendwie bei mir immer so ist, nachts. Deswegen nenne ich meine Backaktivitäten in meinem Kopf inzwischen Mitternachtsbäckerei. Meistens fange ich zum Glück schon vor Mitternacht an, aber bis alles fertig ist, wird es normalerweise spät. Vor allem wenn man um 10 Uhr abends auf die Idee kommt, nicht nur eine sondern gleich zwei Sorten Muffins zu backen. 

Das Grundrezept, das ich verwendet habe, ist dieses hier. Das taugt mir ganz gut, denn die Muffins werden sehr schön saftig und fluffig. Aber obwohl ich den Zucker mal wieder reduziert habe, immer noch viel zu süß. Naja, Versuch macht kluch, oder so. Das Rezept habe ich für zwei Muffinbleche verdoppelt, was aber ein bisschen zu viel war. Hätte man auch vorher wissen können, denn beim Rezept steht, dass es 20 Muffins ergibt. Ich hab am Ende gerade mal 24 gemacht


Muffins backen Schokolade Schokoladenglasur


Nummer eins sind Schokomuffins, in die ich einfach ein bisschen mehr als eine Tafel gehackte Schokolade gerührt habe. Die restliche Schokolade und ein bisschen dunkle Kuvertüre habe ich geschmolzen und dekorativ auf den fertigen Muffins verteilt. Allerdings erst am nächsten Morgen, denn um ein Uhr nachts wollte ich dann doch nicht mehr warten, bis die Muffins abgekühlt sind.

Achja, wie immer sind mir natürlich die Schokostückchen beim Backen auf den Grund gewandert. Eine backbegeisterte Freundin hat mir jetzt den Tipp gegeben, dass man das verhindern kann, indem man die Schokoladenstückchen in zwei Esslöffeln vom Mehr wendet. Ihr wisst schon, mehr Oberfläche, mehr Reibung. Ich werde es bei Gelegenheit ausprobieren und berichten, ob das klappt. 


Muffins backen Beeren Streußel

Nummer zwei sind Beerenmuffins. Dafür habe ich einfach zwei Handvoll Tiefkühlbeerenmischung unter den Teig gerührt und am Ende noch ein paar Streusel darauf verteilt. Meiner Meinung nach wird alles besser mit Streußeln.  

Besser geschmeckt haben mir übrigens die Beerenmuffins. Die mit Schokolade waren wirklich schrecklich süß und die Beeren haben das ganz gut mit ein bisschen Säure ausgeglichen. Und außerdem: Streußel! Mehr muss ich nicht sagen...