Dienstag, 3. März 2015

Die kleinen Momente im Alltag - Ein Fotoprojekt

Ich befinde mich ja momentan ziemlich im Lernstress. Trotzdem (oder genau deswegen) würde ich gerne ein kleines Fotoprojekt anfangen. Wenn man viel Zeit am Schreibtisch verbringt, und irgendwann jeder Tag nur noch gleich wirkt, verliert man manchmal die schönen Dinge aus den Augen. Die Sonne, die zum Fenster hereinscheint, die ersten blühenden Krokusse im Vorgarten, der frische Kaffee in der Mittagspause. All das, was auch lange Lerntage ein bisschen besonders und schön macht. Und um diese Momente ein bisschen bewusster zu erleben, und festzuhalten, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht, habe ich mir jetzt selbst eine Aufgabe gestellt:

30 Tage, 30 Momente, 30 Fotos


Was möchte ich also machen? Ich will versuchen, jeden Tag einen besonderen Moment, oder einfach nur den Alltag, auf einem Foto festzuhalten. Ich stelle dabei an mich selbst nicht den Anspruch, dass das großartige Fotografien werden müssen. Ich werde auch meine DSLR nicht jeden Tag mit in die Bibliothek nehmen, von daher werden es wahrscheinlich größtenteils Schnappschüsse mit dem Smartphone.
Was ich damit erreichen möchte? Nun, grundsätzlich einfach mal meinen Alltag festhalten. Als ich noch meine kleinere Bridgekamera hatte, habe ich sie wesentlich häufiger mitgeschleppt und es gab wesentlich mehr Alltagsaufnahmen. Seit ich jetzt die große DSLR besitze, nehme ich sie eigentlich nur noch mit, wenn ich wirklich ausdrücklich fotografieren will. Die Erlebnisse im Alltag fallen also komplett unter den Tisch und das würde ich gerne ändern. Gleichtzeitig besteht das Leben ja größtenteils nunmal aus Alltag und ich finde, der ist auch erinnerungswert. Ich will also am Ende auch einen bildlichen Eindruck festhalten, von meinem Leben im Studium, von den Plätzen, die ich jeden Tag besuche, von den kleinen Alltagsritualen, und von den Besonderheiten.
Außerdem glaube ich, dass das eine kleine Aufmerksamkeitsübung werden kann, mit der man beginnt, seinen Alltag und seine Umwelt bewusster wahrzunehmen und das Leben eben nicht mehr nur als grauen, immergleichen Trott wahrzunehmen. Das könnte also auch helfen, meine Lernzeit momentan ein bisschen schöner zu gestalten.

Also, ich bin gespannt, was mir die nächsten 30 Tage so vor die Linse kommt. Am Ende möchte ich dann eine Zusammenstellung machen von meinen 30 Fotos an 30 Tagen.

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